Oberbürgermeister Krogmann: „Wir halten an den Vorbereitungen fest und sind jederzeit startklar“

Modellprojekte in Niedersachsen werden verschoben

Nachdem das Niedersächsische Sozialministerium und der Niedersächsische Städtetag sich am Sonntag, 11. April 2021, darauf verständigt haben, die Modellprojekte vorerst zu verschieben, kann dieses Projekt auch in Oldenburg derzeit nicht begonnen werden. Der Start wird verschoben.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann will dennoch an den Vorbereitungen festhalten. „Wir werden auf jeden Fall weiter die konkrete Ausarbeitung fortsetzen, um jederzeit startklar zu sein. Diese Entscheidung am Wochenende kam letztlich – vor dem Hintergrund der Entwicklung bei den Inzidenzzahlen – nicht überraschend“.

Eine Neuauflage ist aus Sicht des Oberbürgermeisters aber unbedingt wünschenswert: „Die erforderlichen Vorarbeiten behalten wir weiter im Blick, so finden alle zur Vorbereitung notwendigen internen Termine weiter statt“, so Krogmann.

Eine Neubewertung der Lage wird vom Land vorgenommen, wenn einheitliche Bundesregeln im Infektionsschutzgesetz feststehen. Mit den Modellprojekten will Niedersachsen neue Perspektiven für Handel, Kultur und Außengastronomie aufzeigen. Oldenburg war mit seinem Konzept erfolgreich gewesen und hatte am Ostersonnabend, 3. April 2021, die Zusage des Landes zur Teilnahme erhalten.

Sicherheit steht an erster Stelle

„Auch wenn wir alle nun mit Hochdruck auf den Start hinarbeiten, kann das Modellvorhaben nur starten, wenn sich das Infektionsgeschehen in Oldenburg weiterhin auf vergleichsweise moderatem Niveau bewegt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Das gesamte Konzept zum Modellvorhaben ist auf den Schutz und die Sicherheit der Menschen ausgerichtet“, hebt Krogmann hervor. Das Konzept können Sie hier herunterladen » (PDF, 1,3 MB)

Vier Service-Stationen für City-Pass

Über Service-Stationen an vier Hauptzugängen (Schlossplatz, Julius-Mosen-Platz, Waffenplatz und Lappan) sollen Besucherinnen und Besucher gegen Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses vom gleichen Tag einen sogenannten „City-Pass“ erhalten. Die Berechtigung, an diesem Tag Geschäfte, Straßencafés und das Staatstheater zu besuchen, wird durch ein farblich leicht zu erkennendes Kontrollband am Handgelenk sichtbar gemacht. Pässe gibt es im ersten Schritt nur für Bürgerinnen und Bürger, die ihren Wohnsitz in Oldenburg oder einer direkt angrenzenden Gemeinde haben.

Kontaktformular für Unternehmen

Die Stadtverwaltung hat am Dienstag, 6. April, in einem Schreiben an die Geschäftsinhaberinnen und Geschäftsinhaber von Handel und Gastronomie über die Umsetzung des Modellvorhabens und Voraussetzungen für die Anbindung an das City-Pass-System informiert. Es wurde ein Kontaktformular zur vorläufigen Registrierung » eingerichtet. Die rechtlichen Rahmenbedingungen – unter anderem zur Festlegung des Modellgebiets und zu Rechten und Pflichten der beteiligten Unternehmen – werden in einer Allgemeinverfügung geregelt, die von der Stadt im Laufe dieser Woche erlassen werden wird.

Fragen und Antworten zum Modellprojekt

Zentrale Fragen und Antworten (FAQ) » zur Ausgestaltung haben wir für Sie zusammengestellt. Die Seite wird ständig aktualisiert.